Fernzugang einschalten: Apps außerhalb des Firmennetzes verbinden

Als Administrator schaltest du den Fernzugang in den Einstellungen ein, siehst Verbindung und Verschlüsselung auf einen Blick und schaltest ihn jederzeit ab.

Verfügbar ab FRANZFON 1.5.0. Der Fernzugang ist standardmäßig ausgeschaltet und wird je Anlage vom Administrator freigegeben. Er ist Teil der Pro-Lizenz und der 30-tägigen Testphase. Im Free-Plan telefonieren deine Mitarbeiter von unterwegs weiterhin über das VPN deiner FritzBox (WireGuard).

Was der Fernzugang macht

Mit dem Fernzugang telefonieren die FRANZFON-Apps deiner Mitarbeiter auch außerhalb des Firmennetzes: im Homeoffice, beim Kunden, im Mobilfunknetz. Ein VPN ist nicht nötig. Das FRANZFON-Portal vermittelt die Verbindung, die Inhalte laufen verschlüsselt zwischen App und deiner Anlage. Das Portal kann Gespräche, Telefonbuch, Anrufliste, Voicemail und Chat nicht einsehen und speichert sie nicht. Gespeichert werden nur technische Verbindungsdaten, also welches Gerät sich wann verbunden hat.

Was Mitarbeiter unterwegs tun können und was nicht, steht im Artikel Mit der FRANZFON-App unterwegs telefonieren.

Einschalten

  1. Öffne Einstellungen, dort System, Allgemein, Reiter Fernzugang.
  2. Lies den Hinweistext. Er beschreibt, was das Portal sieht und was nicht.
  3. Stelle den Schalter auf Fernzugang eingeschaltet.
  4. Rechts in der Kopfzeile der Karte erscheint der Status: erst “Verbindung wird aufgebaut”, nach wenigen Sekunden Verbunden.
  5. Die Karte Verschlüsselung zeigt kurz danach “Zertifikat wird ausgestellt”. Nach wenigen Minuten steht dort Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiv. Die Anzeige aktualisiert sich von selbst.

Danach informierst du deine Mitarbeiter: Jeder braucht die FRANZFON-App ab Version 1.2.1 (Android und iPhone) und muss sich damit einmal im Firmennetz anmelden (Büro-WLAN oder Firmen-VPN). Dabei koppelt sich die App mit der Anlage. Ab dann funktioniert sie auch draußen.

Status verstehen

  • Verbunden (grün): Die Anlage ist mit dem Portal verbunden, Apps können sich von außen anmelden.
  • Verbindung wird aufgebaut (orange): Kurz nach dem Einschalten normal. Bleibt es länger als ein paar Minuten so, prüfe die Internetverbindung der Anlage und ob die Lizenz aktiv ist.
  • Gestört, neuer Versuch läuft (rot): Die Anlage erreicht das Portal gerade nicht und versucht es automatisch weiter. Du musst nichts tun.
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiv: Apps sprechen von unterwegs direkt verschlüsselt mit der Anlage. Das Zertifikat erneuert die Anlage selbstständig, rechtzeitig vor Ablauf.
  • Zertifikat wird ausgestellt: Dauert in der Regel unter drei Minuten. Der Button “Zertifikat jetzt erneuern” ist nur nötig, wenn der Support darum bittet.
  • Noch nicht möglich: Die Anlage nennt den Grund und wiederholt den Versuch automatisch. Apps telefonieren solange über den Ersatzweg über das Portal.

Unter Technische Details findest du den Anlagennamen und die Gültigkeit des Zertifikats, falls der Support danach fragt.

Ausschalten und Geräte sperren

  • Notschalter: Stelle den Schalter auf aus und bestätige die Rückfrage. Alle Apps verlieren innerhalb von etwa zwei Minuten den Zugriff von außen, laufende Gespräche enden spätestens dann. Im Firmennetz funktionieren die Apps weiter.
  • Wieder einschalten: Der Schalter genügt, die Verschlüsselung ist nach wenigen Sekunden wieder aktiv. Die Apps verbinden sich von selbst, spätestens nachdem sich der Mitarbeiter einmal ab- und wieder angemeldet hat.
  • Einzelnes Gerät sperren: Sperre oder lösche den Benutzer in der Benutzerverwaltung. Damit verlieren alle seine Apps den Fernzugang. Das ist der richtige Weg bei einem verlorenen Handy oder beim Ausscheiden eines Mitarbeiters.

Verschlüsselte Weboberfläche

Mit dem Fernzugang bekommt deine Anlage einen eigenen Namen und ein Zertifikat. Damit lässt sich auch die Weboberfläche im Firmennetz verschlüsselt aufrufen. Die Karte Verschlüsselung prüft, ob der Name von deinem Rechner aus erreichbar ist, und bietet dann den Wechsel als Link an.

Ist er nicht erreichbar, liegt das fast immer an der FritzBox: Sie blockt Namen, die auf Adressen im Heimnetz zeigen (DNS-Rebind-Schutz). Trage in der FritzBox unter Heimnetz, Netzwerk, Netzwerkeinstellungen bei den DNS-Rebind-Ausnahmen den Eintrag franzfon-box.de ein. Ohne diesen Schritt bleibt die Oberfläche wie gewohnt über die IP-Adresse erreichbar, an der Verschlüsselung der Apps ändert das nichts.

Problembehebung

Ein Mitarbeiter hat unterwegs keine Verbindung, andere schon

Fast immer fehlt die erste Anmeldung im Firmennetz. Der Mitarbeiter meldet sich im Büro-WLAN einmal ab und wieder an. Prüfe außerdem, ob der Benutzer gesperrt ist.

”Der Fernzugang ist für diese Anlage noch nicht freigeschaltet”

Im Free-Plan ist der Fernzugang nicht enthalten; er gehört zur Pro-Lizenz und zur 30-tägigen Testphase. Hast du eine Pro-Lizenz oder eine laufende Testphase und siehst diese Meldung trotzdem, erstelle im FRANZFON-Portal ein Support-Ticket.

Status bleibt bei “Verbindung wird aufgebaut”

Prüfe die Internetverbindung der Anlage (Startseite, Status) und ob die Lizenz gültig ist. Die Anlage versucht es alle paar Sekunden von selbst, du musst nichts neu starten.

Verschlüsselung bleibt bei “Zertifikat wird ausgestellt”

Warte drei Minuten und lade die Seite neu. Steht dort danach “noch nicht möglich” mit einem Grund, wiederholt die Anlage den Versuch automatisch in wachsenden Abständen. Die Apps telefonieren solange über den Ersatzweg über das Portal.

Ein Mitarbeiter arbeitet für mehrere Betriebe mit FRANZFON

Die App hat immer eine Anlage aktiv. Der Wechsel geht über Abmelden und Anmelden mit den Zugangsdaten der anderen Anlage; die erste Anmeldung je Anlage muss in deren Firmennetz erfolgen. Die Anlagen bleiben dabei vollständig getrennt.

Zuletzt aktualisiert: · Autor: IAP-IT, Viktor Weizel

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